Systemischen Arbeit


Grundlage des Familienstellens ist die systemische Arbeit. Nähres zu diesem Thema erfahren Sie hier.

 

Familienstellen


Ausführliche Informatioen zum Familienstellen gebe ich Ihnen auf den folgenden Seiten.

 
     
 
 

Systemischen Arbeit

 
 

In aus Menschen bestehenden Systemen
- wie z.B. Familien - können Ungleichgewichte entstehen. Es gilt, bestimmte Ordnungen einzuhalten.Wenn von jemandem in der Familie gegen diese Ordnung verstoßen wurde, entstehen so genannte "Verstrickungen". Vordergründig wird das von den anderen Familienmitgliedern vielleicht vergessen, aber das Wissen darüber löst sich nicht in Luft auf!

Bei der Aufstellungsarbeit wirken "morphologische" bzw. "wissende Felder". Das ist ein Begriff, den Albert Mahr geprägt hat. Er benennt damit das geheimnisvolle Phänomen in Aufstellungen, dass Stellvertreter Zugang zu fremden Gefühlen haben.

Diese Behauptung weckt zunächst Skepsis.In Familienaufstellungen bedienen wir uns dieser "wissenden Felder", denn es besteht in jedem System das Bedürfnis - wie ein großer Durst, der gelöscht werden möchte - nach einer guten Ordnung in der ganzen Familie.

Aus diesem fundamentalen Bedürfnis heraus haben sich so etwas wie "Ersatzordnungen" entwickelt, die für einen Ausgleich sorgen, wobei das entstandene Ungleichgewicht von einem Familienmitglied einer späteren Generation ausgeglichen wird.

Die größte Kraft ist die Liebe. Aus Liebe entstehen die Verstrickungen, und was aus Liebe geschieht, kann nur in Liebe wieder gelöst werden.Bei schweren Schicksalsschlägen, Unfällen oder wenn ein Familienmitglied zu Unrecht aus dem System ausgeschlossen wurde, übernimmt ein anderer aus dem System dieses Schicksal, indem er ein ähnliches Leben lebt. Auch, wenn er sich selbst damit schadet.

Wenn also jemand im System seine Verantwortung nicht übernimmt oder Gefühle unterdrückt, übernimmt das später ein Nachgeborener und drückt es statt seiner aus.Es sind oft die Kinder, die diese Energien übernehmen und so verhalten sie sich ähnlich wie ihre Vorfahren. Auch, wenn sie sie gar nicht kannten.

Diese Energien sind nicht zu unterschätzen, sie haben eine große Kraft und bestimmen häufig unser Leben, ohne dass es uns bewusst ist.Der Grund, warum Kinder diese Energien mittragen,ist die bedingungslose Liebe zu den Eltern und der Familie gegenüber.


So spiegelt eine Familienaufstellung das Unbewusste eines Familiensystems wieder.In einem Gruppenseminar werden Stellvertreter für das Herkunfts- oder Gegenwartssystem ausgewählt und schon das erste äußere Bild gibt erkenntnisreiche Aufschlüsse.

Obwohl die ausgewählten Stellvertreter völlig fremde Personen sind, empfinden sie sehr detailliert die Emotionen, die das entsprechende Familienmitglied hat. Dabei werden Dynamiken deutlich, die in dem betreffenden System wirken und es wird die Möglichkeit geschaffen, eine gute Lösung für alle Beteiligten zu finden.

Der Therapeut zielt während der Aufstellung darauf ab zu erhellen, wo die gute Ordnung gestört ist und wie man sie wieder ins rechte Lot bringen kann.Auf sensible, einfühlsame Art gelangt man oft in kürzester Zeit zu lösenden Ergebnissen und kann so eine gute Ordnung wieder herstellen.Der Therapeut "verhilft" dabei nur der verborgenen Liebe ans Licht. Für einen rational denkenden Menschen klingt das alles unglaublich: Wie soll so etwas überhaupt funktionieren? Was ist das denn für ein Hokuspokus!

Warum das tatsächlich funktioniert, weiß keiner so recht. Dass es das tut, ist aber offensichtlich.

Und für mich gilt "Wer heilt hat recht"

Ich bin hier, weil es letztlich kein Entrinnen vor mir selbst gibt. Solange ich mir nicht selbst in den Augen und Herzen meiner Mitmenschen begegne, bin ich auf der Flucht. Solange ich nicht zulasse, dass meine Mitmenschen an meinem Innersten teilhaben, gibt es für mich keine Geborgenheit. Solange ich mich fürchte, durchschaut zu werden, kann ich weder mich selbst noch andere erkennen - ich werde allein sein. Wo kann ich endlich einen Spiegel finden, wenn nicht in meinem Nächsten? Hier in der Gemeinschaft kann ich mir erst richtig über mich klar werden und mich nicht mehr als den Riesen meiner Träume oder als Zwerg meiner ängste sehen, sondern als Mensch, der Teil eines Ganzen - zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden kann ich Wurzeln schlagen und wachsen. Nicht mehr allein sondern lebendig als Mensch unter Menschen.

Hier darfst Du sein wie Du bist: Müde, abgestumpft, schlapp, verängstigt, depressiv, bedürftig, sehnsüchtig, hungrig nach Liebe und Nähe Komm wieder, wenn es Dir bei uns gefällt

Wie werden Dich solange lieben, bis Du wieder in der Lage sein wirst, Dich selbst zu lieben.



Ursula Adamski

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